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Gendermedizin – was es ist und was es für uns Frauen bedeutet

Gendermedizin – was es ist und was es für uns Frauen bedeutet

07. Oktober 2021

Lesezeit: 10 Minuten

Inhalt

  • Was ist Gendermedizin?
  • Warum Medikamente bei Frauen anders wirken
  • Unterschiedliche Symptome - individuelle Behandlung
  • Was unsere Liquids damit zu tun haben

Was ist Gendermedizin?

Im Alltag nehmen wir ständig Unterschiede wahr: Gewicht, Größe, Verhalten, Vorlieben – auch unabhängig vom Geschlecht. Wie kommt es also, dass wir bei Erkrankungen scheinbar alle dieselben Symptome zeigen und dieselbe Behandlung bekommen sollen? Die Medizin behandelte Frauen und Männer lange gleich, obwohl sie bei ein und derselben Krankheit, unterschiedliche Symptome haben können und viele Medikamente anders wirken. Doch das ändert sich mit der Gendermedizin, die insbesondere die biologischen Unterschiede der Geschlechter berücksichtigt aber auch die soziokulturellen Unterschiede beachtet. Dadurch wird eine individuelle Behandlungsstrategie ermöglicht. Die Medizin wurde über Jahrhunderte hinweg, aus dem männlichen Blickwinkel betrachtet. Für Forschung und Statistik wurden hauptsächlich Männer untersucht – dementsprechend fallen auch noch heute viele Empfehlungen aus. Der Mann galt als Standard - und ist es in manchen Lehrbüchern immer noch, sodass die Gendermedizin in den vergangenen Jahrzehnten zunächst den weiblichen Organismus neu entdecken musste. Man ist einfach davon ausgegangen, dass an Männern untersuchte Krankheiten und Medikamente 1:1 auf den weiblichen Körper übertragen werden können. Frauen – und alle anderen Geschlechter – wurden dem Mann gleichgestellt. Als zu kompliziert galten und gelten noch heute die hormonellen Schwankungen der Frau, weshalb sie kaum in Forschungen einbezogen wurden. Dabei sind es unter Umständen genau diese hormonellen Schwankungen, die eine Unterscheidung so wichtig machen.

Warum Medikamente bei Frauen anders wirken

Nicht nur die Symptome und der Verlauf vieler Krankheiten können sich bei Frauen und Männern unterscheiden – sondern auch die Wirkung von Medikamenten. Eine Tablette bspw. braucht für den Weg durch den Körper einer Frau – vom Mund durch Speiseröhre, Magen und Darm – doppelt so lange wie durch den eines Mannes. Für die Wirkung eines Medikaments sind Enzyme wichtig, denn sie aktivieren im Körper die Wirkstoffe. Männer und Frauen können Enzyme in unterschiedlicher Menge haben. In welcher Dosierung die Wirkstoffe der Medikamente im Blut ankommen, hat daher mit dem Geschlecht zu tun. Frauen haben häufig einen größeren Körperfettanteil und sind oft kleiner als Männer. Dadurch verteilt sich der Wirkstoff unterschiedlich im Gewebe. Bei Frauen kommt es häufiger zu unerwünschten Nebenwirkungen, da Medikamente weniger oft an Frauen getestet wurden. Studien zeigen, dass bei Frauen 1,5-mal häufiger als bei Männern unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, wenn sie verschriebene Medikamente einnehmen: von Kopfschmerzen bis zum Kreislaufschock. In manchen Fällen kann es für Frauen sogar lebensgefährlich werden, wenn ein Medikament nur an Männern getestet wurde.

Unterschiedliche Symptome - individuelle Behandlung

Frauen und Männer zeigen bei zahlreichen Erkrankungen ganz unterschiedliche Symptome und reagieren anders auf Therapien. Schon allein die hormonellen Zusammensetzungen lassen darauf schließen. Die lücken- und fehlerhafte Zuordnung von Symptomen kann verheerende Folgen haben. Als gängiges Beispiel wird der Herzinfarkt genannt, denn hier gelten die Symptome bei Frauen als “atypisch”, sie sind viel allgemeiner als bei Männern und werden dementsprechend häufig nicht direkt einem Herzinfarkt zugeordnet.

Gendermedizin bedeutet natürlich auch, dass Männer ebenfalls geschlechtsspezifisch behandelt werden müssen. Und auch auf diesem Gebiet ist noch viel Forschung nötig. So sterben Männer beispielsweise häufiger an Krebs. Depressionen und Osteoporose werden bei ihnen oft gar nicht erkannt. Zudem ist auch noch nicht erforscht, wieso Frauen im Schnitt fünf Jahre länger leben als Männer.

Wir haben hier mal drei Beispiele für Unterschiede aufgelistet:

Immunsystem
: Frauen haben einen besseren Infektionsschutz. Das Immunsystem gilt also aktiver, weshalb vermutet wird, dass Frauen häufiger an Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto erkranken.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Frauen zeigen bei einem Herzinfarkt a-typische Symptome wie Kopfschmerzen und Rückenschmerzen, Übelkeit oder Magenbeschwerden, diese werden häufig nicht auf Anhieb als Symptom eines Herzinfarkt erkannt, was natürlich auch die Behandlung verzögert.

Psyche: Die Symptome bei Depressionen unterscheiden sich je nach Geschlecht stark, was auch mit der Sozialisierung zusammenhängen kann. Männer zeigen sich weniger hilfsbedürftig und traurig, sondern neigen zu aggressivem Verhalten und schotten sich ab. In Fall von Depressionen sind die als typisch geltenden Symptome eher an die Frauen angepasst, nämlich: Traurigkeit, gemindertes Selbstwert, Melancholie.

Die biologischen Unterschiede der Geschlechter werden verstärkt durch das Gender, also das kulturell und gesellschaftlich definierte Bild von dem, was einen Mann und was eine Frau ausmacht. Es beeinflusst, ob wir bspw. zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, was wir essen, ob wir rauchen und ob wir Sport treiben. Und es sorgt leider auch dafür, dass Frauen und Männer von einem Arzt oder einer Ärztin unterschiedlich behandelt werden. Ein Beispiel dafür sind Depressionen: Sie werden bei Frauen doppelt so häufig diagnostiziert wie bei Männern. Männer geben noch immer weniger gern zu, psychische Probleme zu haben. Sie suchen seltener Hilfe beim Arzt, greifen stattdessen häufiger zu Drogen und Alkohol. Ärzt:innen vermuten bei Männern eher körperliche Probleme hinter ihren Beschwerden. Diese Voreingenommenheit gegenüber Männern verhindert häufig, dass eine Depression angemessen behandelt wird.

Was unsere Liquids damit zu tun haben

Nicht nur biologisch unterscheiden sich Mann & Frau – auch die Bedürfnisse sind anders und das gilt ebenso für den Nährstoffbedarf. Natürlich ist es immer wichtig, auf die individuellen Bedürfnisse zu achten, aber an Vitaminen & Nährstoffen sollte es niemandem mangeln. Denn dann werden Müdigkeit, Antriebslosigkeit, schlechter Schlaf, Akne und wenig Energie (auch für die schönen Dinge im Leben) schnell zur Gewöhnung. Und weil das einfach unschön ist und vermieden werden kann, haben wir dafür unsere Liquids entwickelt. Für mehr Energie, besseren Schlaf und schöneren Glow. Damit du wieder deine Hormone im Griff hast – von Frauen für Frauen – Für Dich!

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