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Wundervitamin D

Wundervitamin D

17. Juni 2020

Lesezeit: 4 Minuten

Key takeaways

  • Nur 10 bis 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs lassen sich über die Nahrung decken
  • Das Sonnenvitamin hat einen hohen Einfluss auf die Stimmung, stärkt das Immunsystem und ist wichtig für die Knochen

Mindestens 60% der Menschen in Deutschland leiden an einem Vitamin D Mangel. Man mag annehmen, dass dies nur im Winter so ist. Aber weit gefehlt. Auch im Sommer verbringen wir die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Um tag täglich ausreichend Vitamin D durch die Sonne aufnehmen zu können, müssten wir mindesten 20 Minuten der direkten Sonne ausgesetzt sein. Alles was sich zwischen den strahlenden Himmel und die Haut schiebt (Wolken, Schatten, Fenster, Sonnencreme, Kleidung) kann die Vitamin D-Bildung vermindern. Ausreichend Vitamin D mit der Nahrung aufnehmen ist ebenfalls schwer. Nur 10 bis 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs lassen sich über die Nahrung decken - selbst mit Lebensmitteln, die besonders viel Vitamin D enthalten, wie Eiern, fettem Fisch, Milchprodukten, Pilzen und Avocados. 

Doch wie kannst du erkennen, ob du an einem Vitamin D Mangel leidest?
Zum einen kann natürlich dein Hausarzt einen Test machen. Dieser wird aber meistens nicht von den Kassen bezahlt (nur Privatkassen). Zum anderen kannst du ein Test-Kid in der Apotheke kaufen und den Test selbst durchführen.

Wofür ist Vitamin D so wichtig? Dieses Wundervitamin ist streng genommen gar kein Vitamin, sondern ein Hormon. Wir haben dir hier aufgezählt, wofür Vitamin D eine hohe Bedeutung hat:

Wichtig für die Knochen

Für die Knochengesundheit ist das Vitamin D unbestritten von essenzieller Bedeutung. Es wird für die Kalziumaufnahme im Darm und für den Knochenaufbau benötigt und fördert auch die Muskelfunktion. Fehlt Vitamin D, wird kein Kalzium in die Knochen eingelagert, sondern aus der Knochensubstanz freigesetzt, um den Kalziumspiegel im Blut konstant zu halten. Geschieht das über längere Zeit, kommt es zu einer Abnahme der Knochendichte.

Die Mineralisationsstörung des Knochens kann dazu führen, dass der Knochen weniger stabil und belastbar ist und es schneller zu Knochenbrüchen kommt.

Stärkung des Immunsystems

In nahezu allen Organen und Geweben des Körpers gibt es Vitamin-D-Rezeptoren, sodass dieses Hormon an vielen Stellen Einfluss auf den Stoffwechsel nimmt. So konnten Wissenschaftler nachweisen, dass ausreichend Vitamin D auch vor Atemwegsinfektionen schützt. Außerdem unterstützt es das Immunsystem, indem es die Produktion von Abwehrkräften erhöht. Durch die Förderung des Immunsystems und seine antientzündliche Eigenschaft verhindert es Inflammationen und kann gegen Hauterkrankungen oder Allergien eingesetzt werden.
Wie wird also das Immunsystem gestärkt? Das Vitamin reißt sozusagen die Killer-Zellen der Körperabwehr, die T-Zellen, aus einem schlafähnlichen Zustand und aktiviert sie, so dass sie Krankheitserreger gezielt angreifen können.
Diese Aktivierung verläuft demnach etwa wie folgt: Achtung! Abschaltgefahr.
Kommt eine naive, also eine bisher nicht im Kampf eingesetzte T-Zelle in Kontakt mit einem potenziellen Eindringling, etwa einem Bruchteil einer Bakterienzelle, beginnt sie, ein Vitamin-D-Erkennungsprotein zu produzieren. Das wird dann wie eine Art Antenne ausgefahren und testet, ob Vitamin D verfügbar ist. Registriert die Antenne das Vitamin, läuft eine ganze Reaktionskaskade ab. Am Ende vervielfältigt sich die T-Zelle und bildet so Hunderte identischer Zellen, die alle auf den ausgespähten Krankheitserreger fokussiert sind. Fehlt das Vitamin D hingegen, findet diese Mobilmachung nicht statt.

Einfluss auf die Stimmung

Vitamin D wird nicht umsonst das „Sonnenvitamin“ genannt. Es beeinflusst nicht nur die Entwicklung und Leistung des Gehirns, es hat auch einen Einfluss auf die Psyche des Menschen. Durch einen Mangel können Niedergeschlagenheit oder gar Depressionen entstehen. Das Entstehen von Depressionen durch einen Vitamin D Mangel ist auf die Wirkung von Cholecalciferol auf den Glücksbotenstoff Serotonin zurückzuführen. Besonders im Winter ist ein Auftreten von depressiven Verstimmungen häufig zu erkennen. Dieses Phänomen wird durch das wenige Sonnenlicht und den Mangel an UV-B-Strahlen bedingt, die für eine körpereigene Synthese von Vitamin D benötigt werden.

Stärkung der Haare

Sind die Vitamin-D-Werte zu niedrig, kann Kalzium nicht ordnungsgemäß in die gewünschten Bereiche eingelagert werden, selbst wenn sich genug Kalzium im Körper befindet. Durch einen mangelnden Kalziumeinbau kann es zu Haarausfall kommen. Somit hilft das Sonnenvitamin nicht nur die Stimmung zu heben, sondern auch deine Haare zu stärken.

Last but not least

Alles in allem ist es ein starkes Vitamin (bzw. wie wir jetzt gelernt haben Hormon), dem viele von uns zu wenig Beachtung stecken!
Welches Vitamin kann schon von sich behaupten, dass es bei schlechter Laune helfen kann. Das nächste Mal also, wenn du deiner besten Freundin sagst „Iss mal lieber ein Snickers“, sag ihr doch lieber: „Nimm mal lieber eine Portion Vitamin D!“  

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